Umweltschonender Weinbau
Rund um den Rebschutz

Der Rebschutz befasst sich neben den tagesaktuellen Aufgaben um die Weinstöcke vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen, mit den Möglichkeiten der Prognose von Krankheitsentwicklungen, der Untersuchung von Krankheiten und Schädlingen, aber auch der Reaktion der Rebe auf Einflüssen von außen. Diese Arbeiten dienen grundsätzlich den Zielen des Nationalen Aktionsplans Pflanzenschutz (NAP).

    Aktuelles

    Anwendung von Pflanzenschutzmitteln mit Drohnen

    Aufsteller mit Drohnen-Symbol und Schriftzug "Zutritt verboten"
    Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) genehmigt die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln mit unbemannten Luftfahrzeugen (Drohnen) in Weinbau-Steillagen nach § 18 PflSchG.
    Die genehmigten Mittel werden in einer Liste auf der Homepage des BVL sowie im Bundesanzeiger veröffentlicht. Dort werden auch die speziellen Auflagen und Anwendungsbestimmungen aufgeführt, die im Falle der Ausbringung mit Drohnen gemäß § 18 Absatz 3 Nr. 2 zusätzlich oder abweichend gelten.

    Änderung vom 08.09.2021
    Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung - Einschränkungen für bestimmte Pflanzenschutzmittel

    Seitlich ein Weinberg angeschnitten, breiter Grünstreifen, Mauer und tiefer das Bachbett

    Im Zuge des Insektenschutzpaketes sind einige rechtliche Änderungen erfolgt. Neben Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz sind vor allem die rechtlichen Änderungen durch die fünfte Verordnung zur Änderung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung in der weinbaulichen Praxis zu beachten  Mehr

    Immer aktuell

    Neue Kontrollen im Rebschutz
    Checkliste zum Integrierten Pflanzenschutz

    Junge Weiße Traube mit Peronospora

    Seit 1. Januar 2014 sind auch alle Winzer, die Profi-Pflanzenschutzmittel einsetzen, verpflichtet die Grundsätze des Integrierten Pflanzenschutzes einzuhalten. Dies wird ab dem Jahr 2021 nun kontrolliert. Eine Checkliste hilft bei der Überprüfung.  Mehr

    Angaben ohne Gewähr
    Anwenderschutz beim Herrichten und Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln sowie bei Folgearbeiten

    Eine Person steht ohne Schutzausrüstung im Weinberg und greift in die Laubwand

    Nacharbeiten sind je nach Pflanzenschutzmaßnahme ohne Schutzausrüstung wie hier meist nicht mehr machbar

    Bisher wurden die Bestimmungen zum Anwenderschutz als Auflagen erteilt. Nunmehr werden diese bei allen Neuzulassungen als bußgeldbewehrte Anwendungsbestimmungen, die bußgeldbewehrt sind, vergeben. Dies hat in der Weinbaupraxis zur Verunsicherung geführt. Daher wollen wir Ihnen einen einfachen Weg vorgeben, damit Sie die Auflagen/Anwendungsbestimmungen auch möglichst einfach einhalten können  Mehr

    Risikominimierung
    Nationaler Aktionsplan Pflanzenschutz (NAP)

    Ausschnitt aus einer reifen Traube mit von grauem Pilz "bestäubten" Beeren

    Zusammenstellung der Aktivitäten, die die LWG für und mit den bayrischen Winzern unternimmt, um die Risiken für Mensch und Natur, die durch den Einsatz von Pflanzenschutzmittel entstehen, zu minimieren.   Mehr

    Informationsmedien

    Rebschutzwarte

    Die Rebschutzwarte der fränkischen Weinbaugemeinden können seit 2019 ihre Beobachtungen direkt über VitiMonitoring eingeben und damit sofort für alle sichtbar melden. Sollten Sie noch kein Passwort für die Eingabe ihrer Beobachtungen und Daten haben, melden Sie sich bitte bei:

    Rebschutz - VitiMonitoring
    Tel.: 0931 9801-3571 (Mo-Do 9:30 - 13 Uhr)
    E-Mail: rebschutz@lwg.bayern.de

    Sollten Sie es vorziehen über Fax oder E-mail zu melden, nutzen Sie bitte unten stehende Formulare. Faxe mit dem Hinweis "Für IWO2-Rebschutz" bitte an die zentrale Fax-Nummer 0931 9801-3100. Meldungen per Mail bitte an rebschutz@lwg.bayern.de.

    Im Fokus

    Fränkisches.Rebschutz.Informations.System - F.R.I.S.

    F.R.I.S. ist ein aktuelles und umfassendes Beratungsinstrument für einen nachhaltigen, umwelt- und ressourcenschonenden Weinbau, das so aufgebaut wurde, dass es ständig weiterentwickelt werden kann und soll.  Mehr

    Praktischer Rebschutz

    Neben der Vorbeugung, Abwehr und Bekämpfung von Schadorganismen gehört zu einem korrekt durchgeführten Rebschutz die Vermeidung von Gefahren, die aus dem Umgang oder dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (PSM) entstehen könnten. Dazu gehören neben der korrekten Anwendung der PSM, die Beachtung des Resistenzmanagements, die optimale Geräteeinstellung, die Applikationstechnik sowie die Gerätereinigung, aber auch die Dokumentation.

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    Gesetzliche Grundlagen zum Pflanzenschutz

    Der Pflanzenschutz im Weinbau basiert auf rechtlichen Regelungen der EU, die in deutsches Recht umgesetzt wurden. Hier finden sich wichtige rebschutzrelevante Gesetze und Verordnungen für die Arbeit des Winzers.

    Krankheiten und Schädlinge

    Aufzeichnung
    Online-Seminar: Oidium - Kein Schreckgespenst bei richtigem Vorgehen!

    Kleine Frucht direkt nach der Blüte von weißem Pilzrasen bewachsen

    Am 11. Mai 2021 fand mit großem Erfolg ein Oidium-Seminar zum Thema Echter Mehltau statt. Neben der Frage "Woher kommt Oidium?" wurden die optimalen Entwicklungs­bedingungen für den Echten Mehltau beleuchtet und anschließend die entsprechenden Maßnahmen, die dem Schutz der Reben vor diesem Pilz dienen, erläutert. Für alle Interessierten wurde das Seminar aufgezeichnet und kann jetzt abgerufen werden.  Mehr

    Ausgewählte Krankheiten, Schädlinge und Schädigungen - in alphabetischer Reihenfolge

    Vorwarnung vor potentiellen Schädlingen

    Krankheiten und Schädlinge außerhalb der Pflanzenschutz-Hauptsaison

    Rebschutz
    Mittelprüfung im Weinbau

    Ausschnitt aus dem GEP-Zertifikat

    Gemäß Pflanzenschutzmittelverordnung und Verordnung (EU) Nr. 284/2013 ist der Bereich Rebschutz im Institut für Weinbau und Oenologie an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau ist eine amtliche Einrichtung für die Prüfung der Wirksamkeit von Pflanzenschutzmitteln.  Mehr