Forschungs- und Innovationsprojekt
OptiMulchErtrag: Optimierung des Sprühmulch-Verfahrens im Feldgemüsebau – Ernteertragsermittlung

Im Feldgemüsebau werden Herbizide und Plastikfolien zur Beikrautregulierung eingesetzt. Ein neuer Lösungsansatz liegt in der Verwendung spritzbarer Mulchmaterialien auf Basis Nachwachsender Rohstoffe, die sich zu Saisonende vollständig rückstandsfrei abbauen.
Das Zweikomponenten-Material LiquiMulch, entwickelt und patentiert vom Technologie- und Förderzentrum (TFZ) Straubing, stellt in diesem Zusammenhang eine vielversprechende Option dar. Die grundsätzliche Eignung für das Beikrautmanagement im Feldgemüsebau wurde bereits in einem von der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Vorhaben nachgewiesen.

Das Mulchverfahren wurde im Rahmen eines Parzellenversuchs mit Einlegegurke am Versuchsbetrieb Bamberg der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) getestet. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stand die Erfassung möglicher Einflüsse des Mulchverfahrens auf pflanzenbauliche und ökonomisch relevante Parameter, insbesondere auf den Ertrag sowie auf die Sortierungsklassen des Ernteguts.

Die Ergebnisse des Versuchs wurden in einem Abschlussbericht dokumentiert und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Präsentation der Ergebnisse erfolgte unter anderem anlässlich des Bayerischen Industriegemüsetags 2026 in Aiterhofen.

Das Projekt wurde vom Technologie- und Förderzentrum (TFZ) geleitet und Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF) finanziert.

In die Versuchsfläche werden mechanisch Pflanzlöcher gestanzt.

Drohnenaufnahme am 07.05.2025, unmittelbar nach Applikation und Aussaat

Drohnenaufnahme am 07.05.2025

Drohnenaufnahme am 05.09.2025 kurz vor Pflückende

Drohnenaufnahme am 05.09.2025

Bewässerungsverteilungsanlage mit automatischer Bewässerungsschaltung am Feldrand

Bewässerung

Verlegung der PE-Folie für die Standardvariante am 05.05.2025

PE-Folie Standardvariante

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Technologie- und Förderzentrums (TFZ)

Projektinformationen
Projektleitung: Technologie- und Förderzentrum (TFZ) im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe
Laufzeit: 01.04.2025 bis 31.12.2025
Finanzierung: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF)
Projektpartner: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG),
Projektleiter am Standort Bamberg: Martin Schulz (LWG-IEF3)
Projektbearbeiter am Standort Bamberg: Wolfgang Hollmach (LWG-IEF3)