11.07. - 13.07.
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau - Institut für Bienenkunde und Imkerei

Drei Tage lang war das Institut für Bienenkunde und Imkerei aus Veitshöchheim als Aussteller auf der Landesgartenschau in Furth im Wald am Stand des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus vertreten. Es sorgte mit einem vielseitigen Programm rund um die Honigbiene für reges Interesse bei groß und klein.

Informationen rund um die Biene

Besucherinnen und Besucher erhielten spannende Einblicke in die faszinierende Lebensweise der Bienen: Wie organisiert ist ein Bienenvolk? Welche Rolle spielt die Königin? Und wie wirken sich Bienen konkret auf unsere Umwelt aus? Besonders anschaulich wurde das Thema beim Vergleich mit und ohne Bestäubung von Bienen an Apfel, Birne, Raps und Rotklee. Anhand von durchsichtigen Säulen mit den jeweiligen Früchten und Samen wurde deutlich, wie essenziell Bienen für unsere Nahrungsmittelvielfalt sind. Beispielsweise würde es ohne Zutun der Bienen nur 30 Prozent der Äpfel geben, beim Rotklee sogar nur 10 Prozent. Auch über die Asiatische Hornisse, einem neuen Feind der Biene, wurde umfangreich informiert.

Honigverkostung mit acht verschiedenen Sorten

Ein echtes Highlight war die Honigverkostung, die sich schnell zum Publikumsmagneten entwickelte. Insgesamt acht verschiedene Honigsorten standen zur Auswahl, angefangen von Frühjahrsblüte, Rapsblüte, Akazie, Lindenblüte, Sonnenblume, Waldhonig, Tanne und Edelkastanie. Die Besucher staunten über die unterschiedlich farbigen Honige sowie die große geschmackliche Vielfalt von mild bis kräftig-herb. Besonders der Edelkastanienhonig sorgte für Gesprächsstoff: Mit seinem herben, leicht malzigen Geschmack war er für viele ein unerwartetes Geschmackserlebnis, ganz anders als die lieblich-süßen Sorten wie Frühjahrsblüte oder Raps. Nicht jeder war auf Anhieb ein Freund dieser kräftigen Honigsorte, doch genau das machte die Verkostung so spannend: Vielfalt schmecken und entdecken. Auch der Mitmachbereich kam nicht zu kurz: Am Glücksrad konnten Interessierte ihr Wissen rund um die Biene testen. Spielerisch und mit viel Spaß wurden zu den Fragen wichtige Fakten vermittelt. Die kleinen Preise sorgten für zusätzliche Freude bei den Standbesuchern. Das Bieneninstitut zieht ein durchweg positives Fazit: Informieren, Probieren und Mitmachen – so gelingt nachhaltige Wissensvermittlung rund um eines der wichtigsten Nutztiere unserer Zeit.