Umweltschonender Weinbau
Der Rebschutz-Leitfaden

Der Rebschutz-Leitfaden 2024 ist in Arbeit und soll zu den Veitshöchheimer Weinbautagen / Fränkischen Weinwirtschaftstagen am 27. und 28. Februar zur Abholung bereitliegen.

Der Rebschutz-Leitfaden der LWG enthält die Rahmen­empfehlungen für den Integrierten Rebschutz in Bayern. In diesem Leitfaden informiert der Amtliche Rebschutz­dienst jährlich über rechtliche Rahmen­bedingungen im Pflanzen­schutz ebenso wie über Krankheiten und Schädlinge im Weinbau sowie deren Bekämpfungs­möglichkeit.
Wichtiger Bestandteil sind die Tabellen mit ausgewählten Pflanzen­schutz­mitteln für einen umwelt­schonenden und nachhaltigen Rebschutz. Für die bayerische Winzer­schaft ist dieser Leitfaden ein Instrument für den umwelt­gerechten Pflanzenschutz und fördert damit die Ziele des Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz (NAP).

Für einen nachhaltigen und umwelt­schonenden Pflanzenschutz gemäß den Zielen des Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz (NAP) empfiehlt der Amtliche Rebschutzdienst Bayern nur nützlingsschonende Pflanzenschutzpräparate. Pflanzenstärkungsmittel werden vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gelistet und dienen der Gesunderhaltung der Pflanzen oder zur Stärkung vor nichtparasitären Schäden.

Stand Februar 2023 oder Anmerkung
Pflanzenschutzmittel - Tabellen (barrierearm)

Die einzelnen Tabellen aus dem Rebschutz-Leitfaden finden Sie hier; Änderungen werden im Jahresverlauf eingearbeitet.

Titelthema 2023 - Laubwandflächen-Modell

Umweltgerechter Rebschutz
Das Laubwandflächen-Modell - die neue Bezugsgröße für die Dosierung von Pflanzenschutzmitteln

Blick in eine Rebgasse: links Reben überragen obersten Draht, rechts sind sie erst halb so hoch

Seit vielen Jahren wird bereits über eine angepasstere Dosierungs-Angabe gegenüber der bisherigen Aufwandmengen-Angabe in Liter bzw. Kilogramm pro Hektar Grundfläche diskutiert. Die Mängel dieser Angabe zeigen sich bei unterschiedlichen Laubwandhöhen bei gleichem Entwicklungsstadium, fehlende Anpassungsmöglichkeit bei unterschiedlichen Erziehungsformen und Problemen bei der Übertragbarkeit von Versuchsergebnissen im Zulassungsverfahren. Daher wurde beschlossen die Dosierung an die tatsächlich behandelte Laubwandfläche zu binden.   Mehr

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