22. Mai bis 5. Oktober 2025 Landesgartenschau Furth im Wald
LAND schafft SCHÄTZE

Bürgermeister Sandro Bauer, Landesgartenschau Geschäftsführerin Claudia Knoll und „Fanny“ der Drache bei der Abschlussveranstaltung

137 Tage, mit Informationen der einzelnen Behörden des Landwirtschaftsministeriums, gingen am 5. Oktober mit der obligatorischen Fahnenübergabe und Abschlussveranstaltung zu Ende. Am Ende waren es knapp über 400.000 Besucher.
Ein Danke an alle Beteiligten!

Auf der diesjährigen Landesgartenschau in Furth im Wald präsentierte sich das Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau am Stand des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Ernährung und Tourismus als lebendiger Botschafter für nachhaltige Gartenkultur und Landwirtschaft.

Wenn Fachbehörden einmal nicht vertreten waren, sprang das Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) mit einem Auftritt ein, der nicht nur informiert, sondern begeistert.

Ein echter Hingucker war das Glücksrad, das sich schnell zum Publikumsmagnet entwickelte. Doch hier ging es um mehr als nur den Nervenkitzel des Drehens. Jede Frage am Rad war ein Türöffner in die Welt des naturnahen Gärtnerns:

  • „Wie kann man im Garten Wasser sparen?“ Tipps zu Mulch, Regenwassernutzung und trockenheitsresistenten Pflanzen wurden praxisnah vermittelt.
  • Was gibt es für Wildobst? Von der Heidelbeere bis zur Kornelkirsche; den Besuchern wurde in Erinnerung gerufen, dass Wildobst nicht nur ökologisch wertvoll ist, sondern auch kulinarisch spannend ist.
  • Welche Gartenstrukturen fördern Vielfalt? Mit Trockenmauern, Wildhecken, Blühflächen, Totholz und vielem mehr zeigte das Institut, wie man mit Strukturreichtum Lebensräume schaffen kann.
  • und vieles mehr …

Wer sich dem Glücksrad stellte, wurde nicht nur mit Wissen belohnt. Verschiedene Geschenke standen zur Auswahl:

  • Die goldenen Dracheneier, in Anlehnung an die Further Drachenstadt, enthielt als fantasievoll verpackte Kugel eine Samenbombe mit der Saatgutmischung „Veitshöchheimer Leuchtfeuer“, die auch auf der LGS als Fläche dem Besucher präsentiert wurde.
  • Verschiedene Samentütchen (Salatbar, Essbare Blüten oder Klimagemüse) luden zum Gärtnern ein.
  • Regionale Obstsorten wie Zwetschgen, Birnen und Renekloden wurden zur Verkostung gereicht.
  • Für die Erwachsenen gab es edle Tropfen und für Kinder alkoholfreie Traubenbrause von den Winzern der LWG oder verschiedene Schorlen an heißen Tagen

Der Stand war nicht nur ein Ort der Präsentation, sondern des Austauschs. Mitarbeitende des Instituts erklärten den Ausstellungsbeitrag mit viel Herzblut und standen für Fachfragen bereit. Die Besucherinnen und Besucher konnten direkt ins Gespräch kommen und ihre eigenen Gartenfragen loswerden.

Vielen Dank an Johanna Kumschier und Rosi Brey-Reitinger für ihren Einsatz und die tolle Arbeit!