Terroir f - magische Orte in Franken

terroir f - das sind Orte im fränkischen Weinland mit einer ganz typischen und magischen Ausstrahlung. Jeder dieser Plätze erzählt eine eigene charakteristische Episode geprägt von der Landschaft, vom Wein und der regionalen Kultur. terroir f - das sind faszinierende Ausblicke weit über eine atemraubende Landschaft. Das terroir prägt den Wein - das terroir f steht für den Genuss, die Qualität des Weins und das Landschaftserlebnis in Franken. Die magischen Orte des terroir f haben ihren Standort in oder über den Weinbergen und beschäftigt sich mit einem speziellen Weinthema. Die besondere lokale Landschafts-Architektur bindet dieses Thema in die Weinlage ein.

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Was ist das Terroir?

In der erdgeschichtlichen Periode der Trias werden in der Region des heutigen Weinfranken jene Gesteinsserien abgelagert, die die heutige Geologie und damit die Landschaft, deren Böden und letztendlich den Wein prägen. Das Trias hat die Drei im Namen da man drei markante Epochen während der rund 30 Millionen Jahre dauernden Periode unterscheiden kann. Diese Drei sind Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper und prägen durch ihre schräge Lagerung die fränkische Schichtstufenlandschaft.

Der Buntsandstein

Stamm eines Rebstocks steht auf rotem Buntsandstein
Die unterste Schicht des Trias wurde aus sandigen Ablagerungen gebildet. Flüsse schwemmten die Verwitterungsprodukte urzeitlicher Gebirge in ein Becken, wo sie sich in vielen Schichten ablagerten. Das Klima war zur damaligen Zeit überwiegend trocken und sehr heiß, ähnlich den heutigen Wüstenregionen Innerasiens. Die Sandsteine des Buntsandsteins, der im weinfränkischen Bereich rot gefärbt ist, setzen sich überwiegend aus Quarzkörnern zusammen. Die Rotfärbung stammt vom Eisengehalt des Sandsteines.

Der Muschelkalk

Stamm eines Rebstocks steht auf grauem Muschelkalkboden
Das urzeitliche Thetysmeerbildenden überflutete diese Sandsteinschichten und es bildete sich ein meist flaches Meer. Darin entwickelte sich eine kalkhaltige Flora und Fauna, deren Überreste die heutigen tonhaltigen Gesteine des Muschelkalks aufbauen. Das Klima dieser Zeit war nicht mehr so heiß und ganz so trocken wie zuvor und entsprach dem heutigen Klima im südlichen Mittelmeerraum.

Der Keuper

Rebstock auf Keuperboden
Das Klima dieses Zeitalters wechselte zwischen feuchtwarmen, also subtropischen, und ariden (wüstenähnlichen) Bedingungen. Ein ständiger Wechsel von Meer, Brackwasser, Watt, Lagune, Sumpf, Delta und Flüssen kennzeichnet die Entstehung des Keupers. Die Pflanzenwelt ist üppig und vielfältig. In Abhängigkeit dieser vielfältigen Bedingungen lagern sich durch Eintrag, absterbende Pflanzen oder Verdunstung sehr viele Sedimentationsschichten und damit Gesteine ab. Im Keuper überwiegen Tonsteine, Tone und Tonmergel, diese werden im feuchten Zustand auch „Letten“ genannt. Daneben kommen in großen Mengen Gips und Sandsteine vor.

Das Schichtstufenland

Blick zurück - die Entstehung:
Im Trias wurden die Gesteinsschichten überwiegend horizontal abgelagert. Durch die Absenkung bzw. den Einbruch des heutigen Oberrheingrabens vor 30 Millionen Jahren um 2000 Meter wurden die Schichtenpakete des Trias schräg aufgestellt, zum Teil gekippt und verbogen. Diese Anhebung betrug im Bereich des Spessarts 1000 Meter, im Raum Würzburg 500 Meter und im Steigerwald immerhin noch 200 Meter. Daraus resultiert die von West nach Ost abfallende Schrägstellung der Schichtstufenlandschaft Weinfrankens. Auf diese schräg gestellten Schichtenpakete der Trias konnten nun die physikalischen und chemischen Prozesse der Verwitterung einwirken. Unterschiedlich harte Gesteinsschichten widerstanden der Verwitterung einmal mehr oder weniger, sodass dies zu den charakteristischen Verebnungsflächen (Gäuflächen) oder Steilanstiegen (Steigerwald) führte, die das typische Landschaftsbild Weinfrankens heute beherrschen.

"terroir f" - Die magischen Orte des Frankenweins

Es sind Orte, die auf ganz besondere Weise die Vielschichtigkeit einer Region ausstrahlen. Es sind Orte, die man im Gedächtnis behält. Orte, an denen einem der Ausblick den Atem raubt. Orte, die einen in der Landschaft lesen lassen wie in einem offenen Buch. In Franken haben diese magischen Orte einen Namen: "terroir f".

Genug der Worte: Erleben Sie bei einem Besuch der bisher 11 "terroir-f-Punkte" ihre persönlichen magischen Momente. Jeder Ort erzäht dabei seine eigene, ganz besondere Gesichte:
terroir f - Fahnen und ein modernes Weinbergshäuschen mit Blick auf die Landschaft über Weinberg, Felder, Wald und Siedlung

Alzenau
Arbeit im Weinberg

Gebogene moderne aus Cortenstahl gefertigte Weinbergsmauer am Assichtspunkt mit Blick über die Weinberge in die Ferne.

Eibelstadt
RebenSpiel

Scherenschnitt der Abendmahlszene aus Metall mit dahinterliegendem Blick über den Weinberg

Frickenhausen
Wein&Bibel

terroir f - Fahnen, Informationsstelen und sich zur Landschaft öffnender Blick über den Weinberg hinweg

Iphofen
WeinWelten

terroir f - Fahnen und Blick über Weinberge, Felder, Hecken und Wald in die Ferne

Oberschwarzach/Handthal
Weingeschichte

Weinberge, Hecken und Wald, im Vordergrund rote Stelen mit Informationen zur Geschichte der Rebsorten

Ramsthal
Geschichte der Rebsorten

terroir f - Aussichtspunkt mit Informationstafel zum Muschelkalk und Blick über Weinberge und den Main im Tal

Randersacker
Wein-Geologie

Blick aus dem einem Kobel nachempfundenen Bauwerk über Reben hinweg in die Landschaft

Rimpar
Architektur und Weinökologie

Blick auf die Rückseite einer sitzenden Weinprinzessinen-Statue und auf den tiefer liegenden Ort und die dahinter liegende Landschaft

Sommerhausen
Wein und Kunst

stufig angelegter terroir f -Punkt mit Informationen zum Klima auf den Stufen und Tafeln belebt von zahlreichen Leuten

Volkach-Escherndorf
WeinKlima

terroir f - Schriftzug am Assichtspunkt mit Blick über die Weinberge in die Ferne

Würzburg
Literatur und Wein

Die Maßnahmen wurden durch das finanzielle Engagement der Gemeinden, durch zahlreiche Sponsoren aus der Wirtschaft sowie durch das Programm zur Förderung des Weintourismus der Bayerischen Staatsregierung unterstützt.

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