Merkblätter
Urban Gardening: Lust auf Gemüse in der Stadt

Urban Gardening beschreibt den Trend zur Selbstversorgung mit Obst, Gemüse und Kräutern aus dem eigenen Garten oder dem Gemeinschaftsgarten im städtischen Umfeld. Die Stadt soll grüner und "essbar" werden. Neben der umweltschonenden Produktion und dem Erhalt der biologischen Vielfalt steht hier vor allem der soziale Austausch in Gemeinschaftsgärten im Vordergrund: Es wird gemeinsam gepflanzt, gepflegt und geerntet. Hilfreiche Tipps und Anregungen für die Umsetzung sind in Faltblättern zu den jeweiligen Themen wie Hochbeete, Biodiversität, Mobiles Gärtnern ... zusammengefasst.

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Biodiversität - Lebensräume für Bienen & Co.

Malvenblüten (<i>Malva</i>), sind nicht nur essbar, sondern auch reich an Pollen und Nektar!

Mit dem Projekt "Urban Gardening: Demonstrationsgärten in Bayern" werden Orte des Austausches und des Wissentransfers in ganz Bayern geschaffen. Begleitend hierzu wurde das Merkblatt "Biodiversität - Lebensräume für Bienen & Co." erstellt.  Mehr

Merkblatt Urban Gardening: Biodiversität - Lebensräume für Bienen & Co. pdf 492 KB

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Kräuter und Gemüse im Hochbeet

Rote und grüne Paprika. Bei einem klassischen Hochbeet-Aufbau mit Reisig, Kompost und guter Gärtnererde werden im ersten Jahr große Mengen an organisch-gebundenem Stickstoff freigesetzt, idelae Nährstoffbedingungen für Starkzehrer wie z.B. Paprika.

Das Hochbeet lebt davon, dass viele verschiedene Sorten auf kleinem Raum wachsen. Wer Omas Gemüsegarten nachempfinden will, pflanzt Pflücksalate, Petersilie, Schnittlauch, Kohl und Möhren. Auch Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch und Co. können die Ernte aus dem Beet bereichern. Wurzelgemüse wie zum Beispiel Möhren, Pastinaken oder Petersilienwurzeln werden direkt an Ort und Stelle ins Beet gesät.   Mehr

Merkblatt Urban Gardening: Hochbeet - Kräuter und Gemüse im Hochbeet pdf 382 KB

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Hydroponik - Salatkultur im Wasserbett

Einfacher Holzrahmen, Teichfolie, Styropor und Dünger.

In hydroponischen Systemen können Gemüse-, Salat- und Kräuterpflanzen ressourcenschonend und umweltfreundlich angebaut werden. Nicht nur die Anbaufläche, sondern auch Wasser und Düngemittel werden dabei effizient genutzt.  Mehr

Merkblatt Urban Gardening: Hydroponik - Salatkultur im Wasserbett pdf 488 KB

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Mobil Gärtnern - Kiste, Kübel und Sack

Gemüsepflanzen in Kisten oder Säcken vor dem Hauseingang.

Geeignet sind beispielsweise Gitterkisten aus Kunststoff (lebensmittelecht, z. B. sogenannte „Bäckerkisten“), die sich stapeln lassen. Diese werden mit einem Vlies oder einfach mit Karton ausgelegt, damit die Erde nicht herausfällt und der Wasserablauf gewährleistet ist. Zur Arbeitserleichterung kann man zwei Kisten übereinanderstellen, sodass man eine günstige Arbeitshöhe wie beim Hochbeet erreicht  Mehr

Merkblatt Urban Gardening: Mobil Gärtnern - Kiste, Kübel und Sack pdf 539 KB

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Pflanzturm - Kräuter- und Gemüseanbau auf kleinstem Raum

Für die Bepflanzung werden mit einem Messer kreuzweise Pflanzlöcher in die Kokosmatte geschnitten (Abstände je nach Gemüseart zwischen 10 und 25 cm). In diese setzt man gut durchwurzelte Gemüsejungpflanzen ein und drückt sie fest.

Für den Aufbau des Pflanzturms wird die Kokosmatte auf die Größe der Estrichmatte zugeschnitten (gängige Größe 2 m x 1 m). Der Turm sollte einen Durchmesser von etwa 70 cm nicht unterschreiten, da sonst die Stabilität verloren geht. Wird der Turm zu breit, kann das Erdvolumen nicht mehr sinnvoll genutzt werden.   Mehr

Merkblatt Urban Gardening: Pflanzturm - Kräuter- und Gemüseanbau auf kleinstem Raum pdf 621 KB

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Vertikal gärtnern - Gemüse von der Wand

Bepflanzte, aufrechtstehende Holzpaletten.

Die zunehmende bauliche Verdichtung führt zu vielen grauen Wänden in den Ballungsräumen. Der Lebensraum Stadt kann aber durch mehr Grün wieder attraktiver werden. Neben Kletterpflanzen bieten sich auch wandgebundene Systeme, sogenannte Living Walls an. Die Produktion von Gemüse an der eigenen Wand dient als „essbare Klimahülle“: Die CO2-Bilanz verbessert sich durch kurze Transportwege. Die Pflanzen wirken sich positiv auf das Klima von Gebäude und Umgebung aus.  Mehr

Merkblatt Urban Gardening: Vertikal gärtnern - Gemüse von der Wand pdf 573 KB

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Terrabioponik - Ökologisch gärtnern, nachhaltig konsumieren

 Der Aufbau des Gartensystems und Anordnung der Pflanzwannen sind individuell an den jeweiligen Standort anpassbar.

BiogärtnerInnen orientieren sich an den Abläufen und Zusammenhängen in der Natur. Auch die hier gezeigten Bauweisen nutzen natürliche Prozesse für den Anbau von Gemüse und Kräutern in der Stadt. Die Gartensysteme bestehen aus mehreren Pflanzwannen, einem Wurmkompost und einem Wassertank. Alle Komponenten sind durch einen Wasser- und Nährstoffkreislauf verbunden.   Mehr

Merkblatt Urban Gardening: Terrabioponik - Ökologisch gärtnern, nachhaltig konsumieren pdf 608 KB

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Urban Gardening: Aquaponik - Fisch trifft Pflanze

Urban Gardening: Icon Aquaponik

Durch die Kreislaufwirtschaft werden in einem Aqua­ponik-System wertvolle Ressourcen geschont. Erste Erfahrungen zeigen eine deutliche Ertragssteigerung, starke Wasser- und Düngerersparnis und geringeren Zeitbedarf bei der Nutzung von Aquaponik. Im Vergleich zu Aquakultur und herkömmlicher Landwirtschaft entsteht kein organischer Abwassereintrag in Gewässer.   Mehr

Merkblatt Urban Gardening: Aquaponik - Fisch trifft Pflanze pdf 551 KB

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