„Treffpunkt Baumschule – schauen wo´s wächst“
Unsere Baumschulen machen Bayern jeden Tag ein bisschen schöner!

Frau Kaniber mit Blumenstrauß in der Hand mit Familie Wohlhüter
Seit 1997 gibt es die Gemeinschaftsaktion der bayerischen Baumschulen und der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) „Treffpunkt Baumschule – schauen wo´s wächst“ in Verbindung mit exklusiven Gehölzen in Bayern. Diesmal lud die Baumschule Wohlhüter in Gundelfingen (Regierungsbezirk Schwaben) ein, die seit Anfang an die Aktion unterstützt. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber eröffnete die Aktionstage und zeigte sich begeistert über die Vielfalt an Ziergehölzen, die den eigenen Garten nicht nur optisch bereichern, sondern auch den Tisch für Biene & Co. decken.

Familienbetrieb mit Weitblick

17 ha Baumschulfläche, ein Gartenland für Privatkunden, in der dritten Generationen als Familienbetrieb geführt und seit 2018 mit neuem Palmencafé und erweiterten Außenanlagen mit Kinderspielplatz: Thomas Wohlhüter stellte stolz seinen Betrieb vor, den Staatsministerin Manuela Kaniber zusammen mit dem stellvertretenden Landrat Dietmar Bulling, BdB Bayern – Vorsitzenden Michael Kutter, Vertretern der LWG und interessierter Baumschulen aus ganz Bayern in einem Rundgang besichtigen konnten.

Potenzial für Artenvielfalt

„Schwer beeindruckt“ von der Pflanzenauswahl und der Atmosphäre zeigte sich die Staatsministerin in Ihrer Rede, weil Gartenbaubetriebe wie die Baumschule Wohlhüter „Bayern jeden Tag ein bisschen schöner machen“. Der bayerische Weg, gerade mittelständische Familienbetriebe zu fördern, helfe dabei auch dem Gartenbau, sich weiter zu entwickeln und nicht aufzugeben.
Fachkompetenz und Beratung werden für die Verbraucher wichtiger, das Thema Biodiversität hat die Hobbygärtner erreicht. „Mit 135.000 ha Fläche aller privaten Gärten in Bayern gibt es ein großes Potenzial für die Artenvielfalt“.

Nachschlagewerk für Artenvielfalt

Klaus Körber (LWG) freute sich sehr, Frau Kaniber eine Broschüre zu überreichen, die in den letzten Monaten in Zusammenarbeit der Institute Erwerbs- und Freizeitgartenbau und Bienenkunde und Imkerei sowie mit dem Bund deutscher Baumschulen Bayern (BdB) entstanden ist: Ein umfassendes wie einmaliges Nachschlagewerk, das die Erfahrungen von Baumschulen und Imkern bündelt und unter dem Gesichtspunkt der Artenvielfalt den Nutzen von Gehölzen herausstellt.

Bäume für Bayern

Michael Kutter (BdB Bayern) lobte die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den bayerischen Baumschulen und der LWG, die letztendlich den „Treffpunkt Baumschule“ möglich gemacht hat. „Es geht hier nicht um 100 bayerische Baumschul-Betriebe, sondern um alle, die Pflanzen produzieren“. Die Staatliche Meister- und Technikerschule in Veitshöchheim sei deutschlandweit führend im Bereich Baumschule, erklärte er. Die Verunsicherung der Betriebe im Bereich Streuobst durch das veränderte Bayerische Naturschutzgesetz wirke sich auch auf die Obstbaumschulen aus. Hier machte Herr Kutter deutlich, dass die Baumschul-Branche gebraucht wird: „Sonst macht keiner Bäume!“
Der bayerische Apfel schlechthin, der 'Rote Aloisius', ist mit seinen schmackhaften Freunden 'Alkmene', 'Topaz' und 'Weißer Klarapfel' nun auf einem Familienbaum vereint, den es diesen Herbst exklusiv bei teilnehmenden Baumschulbetrieben in Bayern gibt.