Gartenerlebnis garantiert!
Neue Gästeführer "Gartenerlebnis" qualifiziert

Absolventen des Gästeführerkurses vor herbstlichen Bäumen am Seeufer
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Jahrganges 2019 haben sich weitere 21 Gästeführer „Gartenerlebnis Bayern“ als Botschafter für die Gartenkultur qualifiziert. Erstmalig fand die Ausbildung außerhalb von Veitshöchheim im Landkreis Lindau in Zusammenarbeit mit dem Verein Bodenseegärten statt. So kam diesmal eine bunte Mischung von Teilnehmern aus den Bodenseeregionen Bayern, Baden-Württemberg, Schweiz und Österreich im Kurs zusammen. Sie bieten künftig regionale Erlebnisführungen in öffentlichen Parks und Schlossgärten an und öffnen Tür und Tor zu privaten gärtnerischen Kleinoden. In einer Feierstunde in der Inselhalle in Lindau erhielten die Absolventen am Mittwoch, den 16. Oktober 2019, ihr Abschlusszeugnis aus den Händen von Wolfram Vaitl, Präsident des Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege und Dr. Hermann Kolesch, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG).

Gartendestination Bodensee neu entdecken

Gerade die Bodenseeregion ist ein Hotspot des Tourismus und deutschlandweit für ihre einzigartige Vegetation und ihre Gärten bekannt. Denn „was wäre die traumhafte Bergkulisse ohne das Grün der Bäume – was die spiegelnde Fläche des Sees ohne die Farbspiele der Blüten“, wie LWG-Präsident Dr. Hermann Kolesch in seiner Begrüßung formuliert. Nicht nur Flaggschiffe wie die Insel Mainau, auch viele andere kleine und große Gartenparadiese bieten den Besuchern abwechslungsreiche Eindrücke. Die Absolventen der Qualifizierung werden zukünftig dazu beitragen diese in der Region und darüber hinaus bekannt zu machen. Auch die Teilnehmer aus Oberbayern und Schwaben finden in ihren Regionen viele sehenswerte Gärten, die sie als weitere Facette des Tourismus etablieren können.

Gärten – so vielfältig wie die Menschen

Welche Vielfalt die Gärten ihren Besuchern bieten, zeigte sich nicht nur in den Hausarbeiten der Kursteilnehmer, die darin ihre erste Führung ausarbeiteten, sondern auch in den Reden der Abschlussveranstaltung. Daniel Brogle vom Verein Bodenseegärten nahm die Zuhörer mit auf eine Reise durch die Zeit. Isabella Moosbrugger, Obfrau des Gartenvereins Gartenfreunde Reuthe-Bezau, berichtete anschaulich von ihrem Engagement für den regionalen Anbau von Obst und Gemüse. Das Erlebnis zu säen und zu pflanzen, zu pflegen und dann am Ende die Früchte der Arbeit zu ernten, hinterlässt nicht nur bei Kindern bleibende Eindrücke. Und Gärten verbinden: Das zeigte sich im Kurs „in dem neue Freundschaften entstanden“, wie Kursteilnehmerin Bettina Fehle-Sieger betonte, aber auch am Abschlussabend, der geprägt war von guter Stimmung und angeregten Gesprächen.

Die Erfolgsgeschichte geht weiter

„Es war auf jeden Fall eine gute Idee den Kurs in Lindau durchzuführen“, resümiert Claudia Schönmüller (LWG), Organisatorin der Qualifizierung. „Mit dem Verein Bodenseegärten hatten wir einen verlässlichen Partner vor Ort und wir haben gesehen, dass hier ein großes Potenzial für den Gartentourismus vorhanden ist. Wir werden sicher in naher Zukunft wieder eine Qualifizierung in der Region anbieten.“ Der nächste Kurs in 2020 wird allerdings wieder in Veitshöchheim stattfinden. Denn schöne Gärten, die darauf warten durch engagierte Gästeführer aus dem Dornröschenschlaf geweckt zu werden, gibt es nicht nur am Bodensee!
Termin jetzt schon vormerken!
Im Januar 2020 startet der nächste Qualifizierungskurs in Veitshöchheim. Anmeldunden dazu sind noch bis 30. November 2019 möglich.