Versuche im deutschen Gartenbau 2019
Ingwerherkunft 'TARI' aus taiwanesisch-bayerischem Kooperationsprojekt erzielt den höchsten Ertrag von 2,69 kg/m²

Frisch geerntete Ingwerknollen mit Stielansatz auf dem Tisch, davor Schild
Erste Anbauversuche von regionalem Ingwer in Bayern haben eine große Nachfrage nach diesem Produkt ausgelöst. 2019 besteht noch kein kommerzielles Jungpflanzenangebot für interessierte Betriebe. Es müssen Rhizome aus dem Bio–Fachhandel bezogen werden oder direkte Kontakte in Hauptanbauländer geknüpft werden. Wie verhalten sich Herkünfte aus unterschiedlichen Anbauregionen im geheizten Gewächshaus im regionalen Anbau in Bayern?

Ergebnisse - kurzgefasst

Im Gemüsebauversuchsbetrieb Bamberg der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) wurde 2019 Ingwer im geheizten Anbau kultiviert. Das Pflanzgut der Herkünfte 'Peru', 'Taiwan', 'TARI und 'Thailand' wurde selbst vermehrt und die Erträge miteinander verglichen.
Die Herkunft 'TARI' erreichte den besten durchschnittlichen Ertrag von 2,69 kg/m2. Der Ertrag der Herkunft 'Peru' lag bei 2,4 kg/m2, 'Thailand' und 'Taiwan' lagen bei 2,16 kg/m2 und 1,94 kg/m2. Der Versuch wurde mit 300 l/m2 Wasser versorgt, diese relativ niedrige Wassermenge ist für das geringe Ertragsniveau verantwortlich.

Ergebnisse im Detail

Die detaillierten Ergebnisse inkl. Tabellen und Bilder können dem beigefügten Versuchsbericht entnommen werden.

Ingwerherkunft 'TARI' aus taiwanesisch-bayerischem Kooperationsprojekt erzielt den höchsten Ertrag von 2,69 kg/m2 pdf 542 KB