Versuche im deutschen Gartenbau 2019
Wassermelonen 'Conguita' F1 und 'Luteo' F1 kommen für einen Testanbau im bayerischen Freiland in Frage

Wassermelonenpflanzen im Freiland bedeckt mit Folien, Hintergrund Bäume, Blühwiese und Gartenhaus
Wassermelonen sind eine beliebte Frucht in den heißen Sommerwochen. Ein Angebot aus regionalem Anbau wurde von den Verbrauchern gerne angenommen. Kann der Anbau von Bio-Wassermelonen im Freiland eine Einnahmequelle für den bayerischen Gemüsebau sein? Ist eine Verfrühung des Anbaues möglich?

Ergebnisse - kurzgefasst

Im Gemüsebauversuchsbetrieb Bamberg der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) wurden 2019 dreizehn Sorten Wassermelonen im Freiland angebaut, zwölf Sorten zur klassischen Anbauzeit Ende Mai und vier Sorten zusätzlich als Frühsatz.
Der Bestand hat sich insgesamt gut entwickelt und 2,7 bis 3,75 Melonen pro m2 angesetzt. Aufgrund eines frühen Befalls mit Fusarium oxysporum, F. solani und F. redolens kamen in beiden Sätzen nur sehr wenige Früchte zur Reife. Als weiterhin erprobenswert für das Bamberger Klima erscheinen die gelbfleischige 'Luteo' F1 und die rote 'Conguita' F1. Besonders kleine Früchte mit guter Qualität lieferten 'Bibo' F1 und 'Ocelot' F1.

Ergebnisse im Detail

Die detaillierten Ergebnisse inkl. Tabellen und Bilder können dem beigefügten Versuchsbericht entnommen werden.

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