Versuche im deutschen Gartenbau 2018
Nachbau von Erdbeeren: Ertragsvorteil durch Kompost möglich

Auf einem Versuchsfeld mit gepflanzter Erdbeeren, Hintergrund Feld und Bäume
Ein fehlender oder eingeschränkter Flächenwechsel kann bei Erdbeeren zu Bodenmüdigkeit führen, die in erster Linie durch bodenbürtige Schaderreger (Phytophthora, Verticillium, Fusarium etc.) verursacht wird. Dadurch kann es zu massiven Wuchsdepressionen, Ertrags- und Qualitätseinbußen kommen. Im Rahmen des Projekts „Nachbau von Erdbeeren auf bodenmüden Standorten“ sollen verschiedene Gegenmaßnahmen gegen die Bodenmüdigkeit getestet werden. Dabei soll am Versuchsbetrieb in Bamberg eine Bekämpfungsstrategie für den ökologischen Erdbeeranbau erarbeitet werden.

Ergebnisse kurzgefasst

Im Gemüsebauversuchsbetrieb Bamberg der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) wurden von 2016 bis 2018 verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gegen die Bodenmüdigkeit für den ökologischen Erdbeeranbau getestet.
Keine Behandlung zeigt in den einzelnen Versuchsjahren einen signifikanten Effekt auf den Ertrag. Durch das Summieren der Markterträge der drei Erntejahre ergibt sich jedoch ein Ertragsvorteil von ca. 0,5 kg/m2 durch den Komposteinsatz im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle.

Ergebnisse im Detail

Die detaillierten Ergebnisse inkl. Tabellen und Bilder können dem beigefügten Versuchsbericht entnommen werden.

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