Pressemitteilung - 25. September 2020
Fränkische Zwetschge: Die Genussreise geht weiter!

Sie kann nicht fliegen, sich nicht unsichtbar machen oder gar sprechen; aber dennoch ist die Fränkische Zwetschge ein kleiner Superheld: Denn sie hat viel mehr Gesichter, als man denkt! Franken und die Unterart der Pflaume sind seit Jahrhunderten eng miteinander verbunden – und experimentieren auch künftig weiter an gemeinsamen genussreichen Wegen. Was alles im neuen „Fränkischen Hero“ steckt – und was mit traditioneller wie authentischer Handwerkskunst daraus gezaubert werden kann, konnte bei einer schmackhaften Produktpräsentation am Dienstag, den 15. September 2020, in Ippesheim (Lkr. Neustadt a.d.Aisch/Bad Windsheim) hautnah erlebt werden.

Zwetschge 2.0
Im Rahmen der Premiumstrategie für Lebensmittel des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums wurden in Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern bereits im letzten Jahr gänzlich ungeahnte Talente der Zwetschge (wieder)entdeckt. Herausgekommen sind u. a. mit Zwetschgen-Bratwurst, -Chutney oder -Ketchup einzigartige, teilweise noch nie da gewesene Geschmackserlebnisse, die Franken neben dem Wein künftig ein weiteres Leitprodukt verschaffen könnten. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Zwetschgenportfolio nun um neue innovative Geschmackserlebnisse und regionale Produktkompositionen erweitert, die Frankens Weinkönigin Carolin Meyer vorstellte. Im Gespräch mit den jeweiligen Herstellern wurden dabei die Idee und der Antrieb hinter den innovativen Produkten beleuchtet. Und auch ihre eigene Anregung, den „Zwetschgen-Cocktail“, gab Carolin Meyer als Inspiration an die Verantwortlichen weiter.

Ungeahnte Talente
„Neue Wege zu gehen ist immer mit einem Risiko verbunden. Doch schon der schnelle Abverkauf im letzten Jahr und die anhaltend große Nachfrage unserer Zwetschgenprodukte hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“, freute sich Georg Bätz, Projektinitiator der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG). Kein Wunder also, dass auch für die zweite Runde lokale Partner schnell gefunden waren, die aufgrund ihrer Verbundenheit und ihrem Wissen rund um die Fränkische Zwetschge vor Ideen nur so sprudelten. Auch Tamara Bischof, Landrätin des Landkreises Kitzingen, zeigte sich von den neuen Kreationen begeistert: „Sie sind Genussbotschafter und tragen mit ihren Produkten unsere Kultur, Tradition, aber auch den Geschmack Frankens über die Landesgrenzen hinaus“. Ab sofort sind die Zwetschgenprodukte wieder bei ausgewählten Verkaufsstellen zu erwerben – aber nur so lange der Vorrat reicht!

Infobox Zwetschge l Seit dem 8. Jahrhundert wird das Rosengehölz in Bayern kultiviert; rund 90 Prozent der Zwetschgenanbaufläche befindet sich dabei in Franken. Aufgrund von Schadbefall und der stetig wachsenden Konkurrenz durch Importware und Südfrüchte ist die Zwetschge in Bayern heute nur noch auf rund 420 Hektar zu finden. Bedingt durch die Frühjahrsfröste im April sowie die anhaltende Trockenheit in den Sommermonaten fällt die Zwetschgenernte in diesem Jahr unterdurchschnittlich aus.

Ein Holztisch auf dem unterschiedliche Zwetschgenprodukt stehen.

(© LWG Veitshöchheim)

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Hände beim Pflücken von Zwetschgen vom Baum.

(© LWG Veitshöchheim)

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Die Fränkische Weinkönigin Carolin Meyer vor den Zwetschgenprodukten.

(© LWG Veitshöchheim)

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Ein Teller auf dem Brote mit Zwetschgenaufstrich und Bratwürste liegen.

(© LWG Veitshöchheim)

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Landrätin Tamara Bischof (Landkreis Kitzingen) bei ihrer Ansprache.

(© LWG Veitshöchheim)

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