Pressemitteilung - 16. Juli 2019
Wild, bunt, stark! Ernte Veitshöchheimer Hanfmix

Einmal säen – fünfmal ernten? Der Veitshöchheimer Hanfmix macht´s möglich! An der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) werden bereits seit mehreren Jahren artenreiche, mehrjährige Wildpflanzenmischungen für die Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen entwickelt. Dadurch wird nicht nur der CO2-Ausstoß reduziert und die Unabhängigkeit von den schwindenden fossilen Brennstoffen erreicht, sondern vor allem auch die Biodiversität in der landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft gefördert. Dafür steht nun eine ganz besondere Ernte am morgigen Mittwoch, den 17. Juli 2019, in Schwarzenau (Lkr. Kitzingen) an.

Da blüht uns was!
Derzeit nicht zu übersehen sind die rund 2,5 Meter hohen und in voller Blüte stehenden Stockrosen und Eselsdisteln auf der Versuchsfläche des Staatlichen Lehr- und Versuchsgutes Schwarzenau. Die von den Ansaatexperten des Institutes für Stadtgrün und Landschaftsbau entwickelte mehrjährige Wildpflanzenmischung macht nicht nur auf dem Acker eine gute Figur und setzt optische Highlights. Während die Ernte des 2. Standjahres bald für nachwachsende Energie sorgt, bietet der Neuaustrieb der Pflanzen Pollen und Nektar bis in den Spätherbst hinein, schützt den Boden vor Erosion, schafft einen Rückzugsort für Hase, Igel & Co. und wirkt obendrein als natürlicher Filter für den im Erdreich enthaltenen Stickstoff. Und im Frühjahr 2020 geht die grüne und blühende Power schließlich in die dritte Runde!

Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) lädt Sie daher zum Pressetermin "Ernte der Demofläche Veitshöchheimer Hanfmix“ am Mittwoch, den 17. Juli 2019 (ab 08.30 Uhr, 97359 Schwarzenau) ein. Begleiten Sie unsere Experten bei der anstehenden Ernte, erfahren Sie dabei welche Power in Wildpflanzenmischungen schlummert und wie daraus auch leckerer Honig – mit Verkostungsmöglichkeit – entsteht. Vor Ort stehen Dominik Kretzer, Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau, sowie Dr. Ina Heidinger, Institut für Bienenkunde und Imkerei, für Ihre Fragen zur Verfügung.