Pressemitteilung - 02. Oktober 2018
Genüsse aus der Heimat: Landesgartenschau trifft Streuobstvielfalt

Das Beste kommt immer zum Schluss: Nach 179 Ausstellungstagen verabschiedet sich die Landesgartenschau mit einem genussvollen wie auch hochprozentigen Finale aus Würzburg. Vom 4. bis 7. Oktober 2018 lädt die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) am Pavillon der Landwirtschaftsverwaltung (Landschaft!Wein!Garten!, Themenbereich Wissensgärten) zu den Thementagen „Genüsse aus der Heimat – Streuobstvielfalt in Franken“ ein. Bei einer Ausstellung mit über 40 regionalen Apfel- und Birnensorten kann der Besucher die Vielfalt der heimischen Streuobstwiesen entdecken, bei der Verkostung sortenreiner Säfte auf eine Geschmacksreise in die Vergangenheit gehen und die daraus destillierten, und nicht ganz alltäglichen, sortenreinen Edelbrände probieren.

Kulturlandschaft, die schmeckt!
Raafs Liebling, Unseldapfel, Hänserbirne, Trockener Martin oder Wöbers Rambur: noch nie gehört? Kein Wunder! Denn von der einstigen Apfel- und Birnenvielfalt in Bayern ist nicht viel übrig geblieben. Dabei prägen Streuobstwiesen unsere mainfränkische Heimat, Landschaft wie Menschen gleichermaßen, und schaffen das wohl artenreichste Biotop überhaupt. Denn die Wiesen bergen nicht nur eine unglaubliche Sortenfülle, sondern bieten rund 5000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Die Sortenausstellung zeigt einen Auszug aus der einstigen Vielfalt und informiert rund um den Streuobstbau. Die Experten von LWG und LfL (Landesanstalt für Landwirtschaft) sowie der Main-Streuobst-Bienen eG stehen zudem für Fragen rund um das Thema Streuobstanbau zur Verfügung. Zudem können bei täglich wechselnden Obstbrennern aus Mainfranken exquisite Streuobstprodukte „100%-Made-in-Franken“ probiert werden.

Was ist das noch gleich? Ein ganz besonderes Highlight gibt es zudem am Samstagnachmittag (06.10.). Denn Pomologe Ernst Wolfert bestimmt ab 14.00 Uhr unbekannte Obstsorten. Die Besucher können dafür drei repräsentative Früchte mitbringen und so hinter das „Geheimnis“ ihres Obstes kommen.