Erlebnis Bauernhof - Lernprogramme für Schulkinder

Schriftzug Erlebnis Bauernhof - Lernprogramme für Grund- und Förderschulen

Unser Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg lädt Grundschulkinder der 2. bis 4. Klassen, Förderschulkinder aller Jahrgangsstufen sowie Kinder in Deutschklassen ein, mit ihren Lehrerinnen und Lehrern einen Bauernhof in ihrer Nähe zu besuchen.

Erlebnis Bauernhof bietet nicht nur einen kostenlosen Besuch eines Betriebes. Die Lernprogramme haben auch Lehrplanbezug und fördern wichtige Kompetenzen.

Wir helfen

  • bei Fragen zum Ablauf
  • bei der Auswahl eines geeigneten Betriebes

Ansprechpartnerinnen

Ursula Zirngibl
AELF Abensberg
Adolf-Kolping-Platz 1
93326 Abensberg
Telefon: 09443 704-132
Fax: 09443 704-155
E-Mail: poststelle@aelf-ab.bayern.de
Beate Peter
AELF Abensberg
Adolf-Kolping-Platz 1
93326 Abensberg
Telefon: 09443 704-134
Fax: 09443 704-155
E-Mail: poststelle@aelf-ab.bayern.de

Erlebnisse

Sommer.Erlebnis.Bauernhof 2018: Grundschüler besuchen Hopfenhof

Wie tief reichen die Wurzeln des Hopfens, wie weit wächst er in den Himmel und warum ausgerechnet bei uns in der Hallertau? Mittels Bildkarten und Texten ermittelten Kinder der 4. Klasse der Grundschule Volkenschwand Wissenswertes rund um den Hopfen. Hopfenbotschafterin Elisabeth Stiglmaier vom gleichnamigen Hopfenhof in Attenhofen begleitete die Grundschüler durch einen erlebnisreichen, interessanten Vormittag.
Die Aktion fand im Rahmen der Projektwochen Sommer.Erlebnis.Bauernhof statt. "Jeder Schüler soll einmal während seiner Schulzeit einen Bauernhof besuchen und sich dort mit der Erzeugung von Lebensmitteln auseinandersetzen", so Beate Peter, Ansprechpartnerin für Erlebnis Bauernhof am AELF Abensberg. Nur was man kenne, könne man wertschätzen.
Mit allen Sinnen
Und dass Hallertauer Kinder den Hopfenhof Stiglmaier in Attenhofen besuchen, ist wohl klar. Denn sie leben im größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt. Und so erlebten die Grundschüler mit allen Sinnen den Hopfen. Hopfenbotschafterin Elisabeth Stiglmaier ließ getrocknete Hopfendolden fühlen und riechen. Sie führte die Kinder in das gespenstische Dunkel einer Hopfenpflückmaschine, zeigte ihnen wo der Hopfen getrocknet und in Säcke gepresst wird.
Realistisches Bild vermitteln
Dann ging es in die "Hopfenleitn", den Hopfengarten. Dort wächst der Hopfen schon bis ganz oben. Die Schüler erfuhren, welche Arbeiten bis dahin nötig sind. Dabei sprach Stiglmaier auch Themen wie Düngung, Pflanzenschutz und Saisonarbeiter an. Die Vermittlung eines realistischen Bildes der Landwirtschaft ist wichtig.
Hopfen andrehen
Zurück am Hopfenhof dürfen die Kinder Draht aufhängen und den Hopfen andrehen – im Uhrzeigersinn, das haben sie schon gelernt. Viel Handarbeit – das lehrt den Wert und die Arbeit der Landwirte zu schätzen. Bei einer Brotzeit diskutierten die Grundschüler mit Frau Stiglmaier das Erlebte. Das Wissen und den Duft des Hopfens nehmen die Kinder auf jeden Fall mit nach Hause: in Form einer selbst hergestellten Hopfenseife.