Gartenschau Wassertrüdingen
Halbzeitpressekonferenz bei der Gartenschau in Wassertrüdingen

Urban Gardening mit vertikalen Gärten
Am 25. Juli 2019 hat die Gartenschau ihre Halbzeit gefeiert – Zeit um Zwischenbilanz zu ziehen, Revue passieren zu lassen und sich auf die verbleibenden Tage der Gartenschau der Heimatschätze zu freuen.
Beim Pressegespräch zur Halbzeitbilanz in der Landwirtschafts-Scheune zeigte sich Stefan Ultsch, Bürgermeister der Stadt, stolz auf die erreichten Besucherzahlen: „Wir sind begeistert, wie gut die Gartenschau in Wassertrüdingen von den Besuchern aus der Region, aber auch von weit angereisten Gästen angenommen wird.“ Besonders schön fände er es, wenn die Stadt auch nach der Gartenschau noch so guten Zulauf erfährt. Denn auch dann bleibt einiges für die Stadt und auch die Region erhalten.
Durch die Gartenschau konnten in Wassertrüdingen zwei große Projekte umgesetzt werden. Im Wörnitzpark wurde mit einem in die Landschaft integrierten Damm sowie der Renaturierung der Wörnitz für einen natürlichen Hochwasserschutz gesorgt. Im Klingenweiherpark wurde die ehemalige Bauschuttdeponie nach Umweltstandards abgeschlossen und zu einem barrierefrei erschlossenen Aussichtshügel umgebaut. Zusammen mit dem Bau des Weihersteigs, des Regionalpavillons und der Sanierung der „Alten Säge“ wurden so zwei Parkanlagen geschaffen, die wunderbar durch die Altstadt miteinander verbunden sind. Das merkt man auch an den Bürgern – diese sind stolz auf ihre Stadt und freuen sich über 108 Tage Trubel und die vielen Gäste in Wassertrüdingen.
Beim Pressegespräch zur Halbzeitbilanz in der Landwirtschafts-Scheune sorgte das Team der Ackerschätze für die Bewirtung. Beim anschließenden Rundgang zu verschiedenen Stationen im Klingenweiherpark konnten die Teilnehmer der Pressekonferenz die Gartenschau dann noch einmal live erleben. Dabei besuchten Sie unter anderem den Stand des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Ministerialrat Günter Knüppel zeigte sich beeindruckt von der Außenfläche, die sich dem Thema „Urban Gardening: Lust auf Gemüse in der Stadt“ widmet. Dort zeigt die Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim in Kooperation mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth auf der Präsentationsfläche verschiedene Hochbeet-Varianten, unterschiedliche vertikale Systeme an der Hauswand für den kleinen und großen Geldbeutel sowie ein hydroponisches System, das sogenannte „Wasserbeet“, in dem Salate und Kräuter erdungebunden und gesund heranwachsen - eine Alternative auch für diejenigen, die keinen Garten besitzen.
„Insgesamt liegen noch 45 Tage Gartenschau vor uns. Zeit genug, um sich die Ausstellungsbeiträge anzusehen, Veranstaltungen und gutes Essen zu genießen, die Blumen zu bewundern und das schöne Wassertrüdingen und seine Umgebung zu entdecken“, resumierte Roland Albert, der Vorsitzende der Bayerischen Landesgartenschaugesellschaft.