Gemüseblog
Spätzünder: Frühlingskresse geht nochmals – grüne Lückenfüller
1. Oktober 2020

Wenn die Beete so nach und nach zahnlückig und leer werden, kommt die Zeit der Herbsteinsaaten. „Am besten sind essbare Saaten wie Gartenkresse, Winterportulak oder Barbarakraut“, empfehlen die Fachleute der Bayerischen Gartenakademie.

Kresse geht immer, sie ist uns am liebsten. Wo irgendwo ein Beet oder eine Teilfläche frei wird, kann man Kresse einsäen. Sie bedeckt schnell die Beete und unterdrückt Unkräuter. Sie entzieht restliche Stickstoffvorräte aus dem Boden und bewahrt sie vor Auswaschung Und vor allem liefert sie eine feine Grundlage für Salate und Suppen. Wo sie nicht gebraucht wird, bleibt sie einfach als Gründüngung stehen. Meistens erfriert sie dann bei etwa minus sechs Grad. Sofern sie überwintert, kann man am Beetrand ein paar Stängel stehen lassen – und hat dann ab Sommer neues Saatgut