Gemüseblog
Vielfalt an Gründüngung - für den Tag des Bodens
1. September 2020

Mit dem Klimawandel bleiben die Böden oft bis Dezember recht warm. Daher setzen sie aus Ernte- und Wurzelresten noch große Strickstoffmengen frei.

Ohne Pflanzenbewuchs, schlimmer noch aus umgegrabenen Böden gehen dabei große Mengen an wichtigem Stickstoff leider ins Grundwasser verloren.

Am besten ist daher im Herbst bis Spätherbst ein mit vielerlei Gemüsen gefüllter Garten. Wer schon genug Kohl, Wurzelgemüse und Herbstsalate hat, kann noch Gründüngungspflanzen einsäen.
In der ersten Septemberhälfte sind noch sinnvoll die klassischen Arten wie Phazelia, der Bienenfreund, oder Gelbsenf für Gärten mit wenig Kohlanbau. Wir wollen noch weitere Arten zeigen, wie Buchweizen, Wintererbsen und –ackerbohnen, Getreidearten wie Roggen und einfache Gemüse-Säkulturen wie Gartenkresse, Winterpostelein, ...
Wenn die Witterung mitspielt wollen wir diese Arten, wenn es die Beschränkungen im Rahmen der Corona-Krise erlauben, im Rahmen eines Workshops am Tag des Bodens zeigen, den wir heuer für den 4. Dezember vorbereiten.