Gemüseblog
Pak Choi – unser neues Lieblingsgemüse in Herbst und Winter
22. Juli 2020

Knackig fest und doch zart im Biss – das ist Pak Choi. Auch wer’s nicht so kohlig will, darf unbesorgt zugreifen, weil der Senfkohl würzig frisch, aber kaum „nach Kohl“ duftet.

Besonders angenehm ist der wirklich leichte und risikoarme Anbau im Garten und übrigens auch im Hochbeet oder auf dem Balkon. Chinakohl darf je nach Witterung - notfalls unter Vlies - bis Ende November auf dem Beet stehen bleiben. Pak Choi wartet oft bis Fasching auf den Beet unter Vlies auf seinen knackfrischen Einsatz in der Küche.

Wer keinen guten Gartenfachmarkt in der Nähe hat, besorgt sich Saatgut für die Aussaat ab sofort bis Mitte August. Jungpflanzen mit vier Blättern lassen sich leicht verpflanzen. Letzter Pflanztermin ist Mitte September, Pflanzabstand wie bei Salaten gut 25 bis 30 cm.
Etwas nährstoffbedürftiger ist Chinakohl (Saat bis Mitte Juli, Pflanzung bis Anfang September möglich). Man gibt vor der Pflanzung etwa 100 g bzw. 80 g Horngries je m².
Senfkohl eignet sich ebenso wie Chinakohl in Streifen geschnitten als Rohkost. Fast noch feiner schmeckt er als Pfannengemüse. Zuerst gibt man die unteren Stielteile in die Pfanne, die grünen Blätter erst in den letzten Minuten. Senfkohl schmeckt in typisch „deutscher“ Würze mit Pfeffer und Salz, aber auch asiatisch mit Ingwer und Sojasoße abgeschmeckt.

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