Gemüseblog
Weltrohkosttag war am 21. Juni
23. Juni 2020

Der längste Tag des Jahres ist seit 10 Jahren der Rohkost gewidmet. Seit 2016 läutet er einen weltweiten online-Kongress mit Beiträgen zum Thema ein. Sicher, es gibt immer mehr Gedenktage – der Rohkosttag ist ein sinnvoller Tag.

Wir Gartler sind ohnehin immer mit dabei, und zwar nicht nur einen Tag oder eine Woche, sondern 365 Tage jedes Jahr. Und wir wissen, dass die Freude am Frisch-Genuss weit über die „lang-hin-und-beiß-rein-Gemüse“ hinausgeht.

Tomaten, Gurken und Paprika – bei ihnen ist die beste und raffinierteste Zutat die Pflückfrische im Garten. Der Rohkosttag erinnert uns immer wieder an Radieschen, Kohlrabi oder Mairübchen, die vor dem Reinbeißen auch nur schnell mal ein bisschen abgewaschen oder zumindest teilweise geschält werden sollten.
Leichter geht der Genuss, wenn die Gemüse in handliche „fingerfood“-Streifen zugeschnitten werden, und wenn eine pikante Kräutercreme zum Dippen danebensteht. Dann greifen sogar Kinder gerne nach chic angerichteten Knacksalatblättern, feinen Möhren- oder Stangensellerie-Sticks. Ältere Familienmitglieder bevorzugen festfleischige Gemüse lieber fein geraspelt. So entsteht süßer Möhrensalat mit Zwiebelwürfelchen oder fruchtiger Waldorfsalat aus Sellerie mit Nüssen und Apfelstreifen. Über den Winter helfen nicht nur Möhren, sondern auch Chicorée-Blätter und sogar gutes, traditionelles Sauerkraut - frisch aus dem Krauttopf.
Derzeit im Juni sind übrigens Brockelerbsen der Genuss der Saison. Anders als Bohnen mit ihrem hohen Lektingehalt, der erst beim zwingend nötigen Kochen verschwindet, lassen sich gerne ein, zwei Handvoll roh vernaschen.