Gemüseblog
Wann sind meine Melonen reif??
17. Juli 2019

Schöne Sommertemperaturen, ein lockerer Boden und ausreichend Wasser, das sind die besten Voraussetzungen für üppiges Blattwachstum bei Zucker- und Wassermelonen im Garten.

Viel Blattmasse sammelt reichlich Sonnenenergie, und nur so können sich dann große Früchte entwickeln. Stattliche Früchte machen Appetit, und am liebsten würde man sie dann schnell abschneiden. Doch unreife Melonen schmecken fad, manchmal fast nach schlechter Medizin – schade um die viele Vorarbeit. Geduld zahlt sich umso besser aus.

Zuckermelonen sind erst dann reif, wenn sie am Stielansatz einen leicht verbräunten, korkfarbigen kleinen Einriss-Ring zeigen. Das Blütenende an der anderen Seite der Frucht weitet sich ringartig etwas aus. Die Grundfarbe der zumeist angebauten Cantaloupe-Zuckermelonen soll sich von grünlich auf einen deutlichen Gelbton umgefärbt haben.
Wassermelonen haben am Stielgrund jeder Frucht direkt im Blattknoten ein kleines, öhrchenförmiges, gut zwei Zentimeter langes, schmales Blättchen. An reifen Früchten verliert es sein Grün vollständig, es erscheint gelblich. Zudem muss der sogenannte „Bodenfleck“ sattgelb ausgefärbt sein. Das hell-/dunkelgrüne Streifenmuster soll an dieser Auflagefläche nicht mehr unterscheidbar sein.
Wenn es so weit ist, schneidet man dann Stiel mit einer Gartenschere durch. Ein nachreifen bzw. ein Nachsüßen findet nicht statt. Wassermelonen halten etwa eine Woche, die Cantaloups sollten schneller verbraucht werden.